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KL und Echse am Spieß

Durch den Monsun

Die Busfahrt nach Kuala Lumpur war ein Erlebnis für sich. Abgesehen davon, dass wir erbärmlich gefroren haben, geht die Route vorbei an den gigantischen Hafenanlagen und auf der malyischen Seite durch dampfende Dschungel und Felsen. Später hat heftiger Regen eingesetzt, und Tina hat eine Wette gegen mich gewonnen, weil sie als erstes die Petronas Towers gesehen hat. Im Fernsehen lief ein  Film, in dem sich ein betrunkener Mann auf seine Frau übergeben hat, ausserdem wurde ein Spenderherz in einer Kühltasche geklaut, und ich verstehe nicht, wieso.
Im einzigen Radio Sender, den ich per Handy reinbekommen habe lief, ausgerechnet, Tokio Hotel. Auf English. “Through the Monsun”. Sehr bizarr.
Andererseits auch verständlich, dass das hier gut ankommt, vermutlich das regionale equivalent zu unseren Sommer-Hits.

Kuala Lumpur ist, nun ja, nicht unbedingt das Florenz Südostasiens. Wir haben aber tolle Bilder von der Sky-Brigde auf den Petronas Towers gemacht, auf denen man ca. 5 Meter Fernsicht hat, wegen bereits erwähntem Monsun. Den Fernsehturm haben wir dann ausgelassen, weil die Spitze vom Boden aus schon nicht mehr zu sehen ist.

Ausserdem hatten wir Gewitterstürme und währen fast von einer Palme erschlagen worden, sehr zur Belustigung einiger Gärtner..Zur Krönung unseres abwechslungreichen Tages sind wir unfreiwillig zur Attraktion geworden, weil wir im Kaufhaus geknutscht haben -  vor einer Schulklasse. Unsere Anpassung an die lokalen Sitten ist also noch ausbaufähig.

– Babak

Kühltransport nach KL

Nach zwei schönen Tagen in Singapur der Aufbruch nach Kuala Lumpur.
Preisfrage Nr. 2: Warum um alles in der Welt muss ein Reisebus in Asien 18 Grad kalt sein??!!?

Davor gab es aber eine Menge Dinge in Singapur zu sehen. Haben im Schnelldurchlauf (leider hat es immer mal wieder geregnet) uns das arabische und das chinesische Viertel angesehen.

Klasse sind die ganzen Food Courts, am besten gefallen hat uns Lau Pa Sat am ersten Tag, etwas weniger exotisch aber dafür deutlich sauberer als bspw. Maxwell Road.

Im Anschluss daran die Nachtsafari. Habe im Mangroven Wald einem Flughund überraschend tief in die Augen schauen können. Der Gute war gerade mal 30 cm über mir!!! Sonst gab es auch alle anderen Zoobewohner zu bestaunen. Leider gibt es keine Bilder da ich den Blitz nicht benutzen aber da wir in den nächsten Tagen in den Dschungel wollen folgen bald echte Tierbilder (und hoffentlich nicht nur Blutegel und Spinnen…).

– Tina