Hier noch die letzten Asien Fotos.
- Bali Gästezimmer
- Dreamteam Tropical Bali
- Uluwatu Tempel
- Singapur Weihnachtsdeko
- Singapur bei Nacht
- Singapore Flyer
- Letzter Abend in Asien
– Tina
Hier noch die letzten Asien Fotos.
– Tina
Nachdem wir im Tropical Bali Hotel das Familiengästezimmer neben der Rezeption bekommen hatten und der aus Schweden angereiste Bruder des Besitzers dafür auf die Couch ausweichen musste, wurden wir konsequent in die Familie integriert und hatten wirklich wunderschöne letzte Tage auf Bali. Tina hat unserem indonesischen Privatmasseur noch einen Heimflug zu seiner Familie auf Java finanziert (und vermutlich noch die erste Rate für einen neuen Roller
, und wir wurden mit Umarmungen und Küssen verabschiedet.
Auf dem Rückflug nach Singapur bin ich im Bordmagazin über einen Artikel gestolpert, in dem das thailändische Tourismusministerium darüber aufklärt, woran man Kindersextouristen erkennt. Neben der Aussage, dass neben weißen Euopäern nun auch vermehrt Italiener zu den Tätern gehören (Halbweiße Europäer? Weiße Europäer, die bei leichtem Körperkontakt umfallen und sich die Hände vor das Gesicht halten? ) hat mich Punkt 7 auf der “Wie erkenne ich Kindersextouristen” Checkliste stutzig gemacht: “Menschen, die fragen wo sie Sex mit Kindern haben können.” …Hier sind eindeutig Profis am Werk.
Singapur ist komplett weihnachtlich dekoriert, der Flughafen war eine einzige Lamettaorgie und in der Innenstadt laufen kleine Asiatinnen mit Weihnachtselfkostümen herum und promoten Mobiltelefone. Es gibt eine Weihnachtsedition von Absolut Vodka mit roten Palietten, die im Duty Free Shop der absolute Top-Seller war. Der Taxifahrer vom Flughafen hat lautstark darauf bestanden, dass die Deutschen das intelligenteste Volk Europas sind und zum Beweis Albert Einstein (der immerhin so intelligent war, Deutschland rechtzeitig zu verlassen) und seine Blaupunkt Stereoanlage aufgeführt. Als wir in Little India ankamen hat er uns erklärt, dass hier viele Inder leben. Sein Vertrauen in unsere deutsche Intelligenz schien dann wohl doch noch nicht so ausgeprägt zu sein.
Singapur war für uns wie ein Zvilisationsvollbad: nach 6 Wochen endlich wieder Zebrastreifen und Kellner, die für das Wechselgeld keinen Taschenrechner brauchen. Wir haben uns saubere T-Shirts gekauft, völlig irrational bepreiste Cocktails getrunken, phantastische Burger gegessen (Quarterpounder mit Guacamole und Bacon) und ich war endlich beim Friseur (“You have very James Bond Haircut”, was auch immer das heisst, aber Hauptsache Tina gefällt es).
Der Flug nach Auckland war sanft und ereignislos. Wenn man von der nicht vorher angekündigten Zwischenlandung in Brisbane absieht, bei der wir mitten in der Nacht das Flugzeug verlassen und durch eine erneute Sicherheitskontrolle gehen musste. Bei dieser Gelegenheit wurde Tina auf Sprengstoff durchsucht und man hat uns Duty Free Einkäufe im Wert von 45 Dollar abgenommen. Ich hatte noch die Hoffnung, die Jungs von der Security nutzen die Gelegenheit um sich nach der Arbeit zur Abwechslung mal mit richtig gutem Zeug zu besaufen, aber ich befürchte, der Bombay Gin wurde einfach entsorgt. Für mich ganz klar der Beweis, dass die Terroristen doch gewonnen haben
Jetzt sitzen wir in Auckland bei Ruth und Lars auf dem Sofa, trinken Tee und freuen uns über kalten Wind und Regen. Tina hat noch tolle Asienfotos gemacht (Uluwatu Tempel bei Sonnenuntergang), die wir in den nächsten Tagen noch online stellen.
– Babak
Nach unserer anstrengenden Bergetappe führte der erste Weg zu den Poring Hot Springs, wo wir im warmen Schwefelwasser unsere kaputten Gliedmassen auskurieren wollten. Die Quellen waren, nun ja, etwas weniger spektakulär als erwartet. Im Prinzip gibt es eine Reihe öffentlicher Badewannen, die man mit heissem Schwefelwasser füllen kann. Der Gesamteindruck der Anlage lässt allerdings zumindest den Verdacht zu, dass die hygienischen Bedingungen eher ausbaufähig sind, so dass wir es bei einem kurzen Fussbad belassen haben, umgeben von malayischen Familien, die sich in kompletter Strassenkleidung in die Wanne gesetzt und ihr Picknick ausgepackt haben. Auch wenn die Quellen nicht überzeugen konnten, der Urwald rund um die Anlage hat es mehr als wett gemacht. Trotz wirklich schwerer Beine haben wir uns nochmal auf einen Hängebrücken-Walk durch die Baumwipfel gewagt (vermutlich gebaut von den selben Wanderarbeitern, die auch schon in Taman Negara am Werk waren).
Danach war Affenzeit angesagt. In Sepilok werden verweiste Orang Utang Babies grossgezogen und ausgewildert. Zwei Mal am Tag kommen die wildlebenden Tiere noch zur Station zurück und werden gefüttert. Was die Orang-Utans übrig lassen wird dann von Makakken abgräumt.
Nach Sepilok ging es tiefer in den Dschungel, an der Kinabatangan River, der letzten Zuflucht in Nordborneo für Nasenaffen (Proboscis Monkeys), Leoparden und wilde Elfanten. In der Novemberausgabe des National Geographic ist ein sehr guter Artikel über den Kinabatangan enthalten, auch darüber dass die Urwaldreservate nicht mehr sind als ein kümmerlicher Rest der nach der Abholzung für die Palmölplantagen noch übrig geblieben ist. Trotzdem, oder gerade deswegen, sieht man extrem viele wilde Tiere. Bei großer Hitze kann man die Elfanten fast täglich im Fluss baden sehen. Wir hatten allerdings drei Tage Regen, so dass es die Elefanten vorzogen, einfach überall sonst nass zu werden und sich nicht haben blicken lassen. Dafür gab es Affen en masse, Wildschweine, Kingfisher, Fischadler, Warane und penetrante Fledermäuse beim Abendessen. Unser Bootsführer erwies sich als echter Affenexperte und brachte uns sogar bei, Affen zur riechen bevor wir sie sehen konnten.
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Kota Kinabalu ist die erste Stadt in Malaysia, die bei uns keine spontanen Fluchtgedanken auslöst. Bin sehr überrascht. Es könnte daran liegen, dass wir uns langsam akklimatisiert haben, oder daran, dass das Red Palm Hostel unsere bisher mit Abstand gemütlichste Bleibe in Asien ist.
Angekommen sind wir gestern Nachmittag mit Air Asia aus Kuala Lumpur. Aufstehen war um 05:30 angesagt (von wegen Urlaub), denn unser erster Flug von Kuala Terengganu nach KL ging schon um 8.
Seit heute Morgen steht auch die Route für Borneo nach einigem Hin und Her. Es wird zwar nicht ganz billig, aber wenn man nur eine Woche Zeit hat, kann man nicht alles selbst organisieren und muss auf Tour-Anbieter ausweichen.
Start ist am 23.10:
* Mt. Kinabalu mit dem tapferen Aufstieg bis ganz oben trotz anhaltender Erkältung (ich) und Höhenangst (Babak)
An dieser Stelle müssen wir noch mal deutlich unser Gepäck reduzieren. Wenn wir auf den kommenden Bildern immer die gleichen Klamotten tragen, liegt das daran, dass wir zu faul sind, mehr Gewicht bis auf 4100m hochzuschlepen. Wobei Babak sich gleich angeboten hat den schwereren Rucksack zu tragen. Sehr nobel von Ihm, noch hab ich nicht gepackt
))
* Danach Planschen in den Poring Hotsprings zur Erholung
* Orang-Utans im Rehabilitation Center in Sepilok zählen und einzeln fürs Album fotografieren (Cheeese).
* Den berüchtigten Sungai Kinabatangan Fluss abfahren und nach Affen, Elefanten, Nashörnern und jeder Menge bunter Vögel Ausschau zu halten.
* Dann am 28. die Rückfahrt nach KK mit dem Linienbus
Nächster Bericht mit allen Tierdetails und Gipfelbilder folgt nach unserer Rückkehr nach KK. Laptop muss hierbleiben, 900 Gramm sind dann doch zu viel.
– Tina
Hier noch drei Bilder aus Kuala Terengganu. In Kota Kinabalu sind wir vor lauter Trip-Buchen noch nicht zum Fotografieren gekommen.
– Tina
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Die Busfahrt nach Kuala Lumpur war ein Erlebnis für sich. Abgesehen davon, dass wir erbärmlich gefroren haben, geht die Route vorbei an den gigantischen Hafenanlagen und auf der malyischen Seite durch dampfende Dschungel und Felsen. Später hat heftiger Regen eingesetzt, und Tina hat eine Wette gegen mich gewonnen, weil sie als erstes die Petronas Towers gesehen hat. Im Fernsehen lief ein Film, in dem sich ein betrunkener Mann auf seine Frau übergeben hat, ausserdem wurde ein Spenderherz in einer Kühltasche geklaut, und ich verstehe nicht, wieso.
Im einzigen Radio Sender, den ich per Handy reinbekommen habe lief, ausgerechnet, Tokio Hotel. Auf English. “Through the Monsun”. Sehr bizarr.
Andererseits auch verständlich, dass das hier gut ankommt, vermutlich das regionale equivalent zu unseren Sommer-Hits.
Kuala Lumpur ist, nun ja, nicht unbedingt das Florenz Südostasiens. Wir haben aber tolle Bilder von der Sky-Brigde auf den Petronas Towers gemacht, auf denen man ca. 5 Meter Fernsicht hat, wegen bereits erwähntem Monsun. Den Fernsehturm haben wir dann ausgelassen, weil die Spitze vom Boden aus schon nicht mehr zu sehen ist.
Ausserdem hatten wir Gewitterstürme und währen fast von einer Palme erschlagen worden, sehr zur Belustigung einiger Gärtner..Zur Krönung unseres abwechslungreichen Tages sind wir unfreiwillig zur Attraktion geworden, weil wir im Kaufhaus geknutscht haben - vor einer Schulklasse. Unsere Anpassung an die lokalen Sitten ist also noch ausbaufähig.
– Babak
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Nach zwei schönen Tagen in Singapur der Aufbruch nach Kuala Lumpur.
Preisfrage Nr. 2: Warum um alles in der Welt muss ein Reisebus in Asien 18 Grad kalt sein??!!?
Davor gab es aber eine Menge Dinge in Singapur zu sehen. Haben im Schnelldurchlauf (leider hat es immer mal wieder geregnet) uns das arabische und das chinesische Viertel angesehen.
Klasse sind die ganzen Food Courts, am besten gefallen hat uns Lau Pa Sat am ersten Tag, etwas weniger exotisch aber dafür deutlich sauberer als bspw. Maxwell Road.
Im Anschluss daran die Nachtsafari. Habe im Mangroven Wald einem Flughund überraschend tief in die Augen schauen können. Der Gute war gerade mal 30 cm über mir!!! Sonst gab es auch alle anderen Zoobewohner zu bestaunen. Leider gibt es keine Bilder da ich den Blitz nicht benutzen aber da wir in den nächsten Tagen in den Dschungel wollen folgen bald echte Tierbilder (und hoffentlich nicht nur Blutegel und Spinnen…).
– Tina
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Mitten in der Nacht an unbekannten Orten aufzuwachen ist genau die Sorte Erlebnis, mit der man normalerweise spaetestens bis zum Vordiplom abgeschlossen haben sollte. In unserem Fall fand das erste naechtliche Erwachen in Dubai statt. Ich hatte Marmorfussboeden und Waende aus Gold erwartet und war gelinde gesagt etwas enttauscht von einer Szenerie die sich groesstenteils auch auf einem Busbahnhof in Karachi haette abspielen koennen.
Aber egal, der Weiterflug nach Singapur war halbleer, ich habe Tinas Portion Thai Chicken aufgegessen und verglichen mit Dubai war die Ankunft in Singapur wie eine Wellnesspackung.
Ich sitze jetzt in der Lobby des Perak Hotels (12 Perak Road, Singapore) und habe gerade einen Stromschlag bekommen beim Versuch, in alter War-Room Manier das LAN Kabel aus dem oeffentlichen Rechner in mein Notebook umzustoepseln (Preisfrage: wieviel Volt hat eigentlich Ethernet ??).
Uns geht es auf jeden Fall gut und ich werde gleich mal schauen, ob sich die Zweckgebundene Geldspende meiner congstar Kollegen auch wie beauftragt in BIer umsetzen laesst.
–Babak