Di, 17. März 2009 - 11:58 · 2 Kommentare
Wir sind zurück in Deutschland, der Jetlag ist schon fast verdaut und in ein par Tagen werden wir vermutlich auch aufhören, alle Preise in Dollar umzurechnen.
Wir haben unseren Rückflug um eine Woche vorverlegt um den Kulturschock zwischen Rucksackreise und Arbeitsleben etwas verträglicher zu gestalten, aber die volle Breitseite deutscher Realität traf uns bereits in Dubai, wo wir uns eine viel zu kleine Boing 777 nach Frankfurt teilen mussten mit einem Großaufgebot rüstiger deutscher Pensionäre frisch von der AIDA. Dementsprechend waren es auch die pflichtbewussten Damen vom deutschen Zoll, die uns einen warmherzigen Empfang bereiteten und Babaks Reisepass, mit dem wir ohne große Probleme durch sechs Länder gereist sind, erstmal knapp fünfzehn Minuten inspizieren mussten, bevor sie uns ins Land lassen wollten.
Die ersten Nächte im eigenen Bett waren eine Wonne, auch wenn Babak nachts aufgewacht ist und spontan nicht wusste, in welchem Land wir uns befinden.
Die vielen Eindrücke setzen sich langsam beim Sortieren der knapp 5000 Fotos und die Urlaubsbräune wird hoffentlich noch ein par Wochen halten, aber die Zeiten des Triptickers nähern sich nun dem Ende.
Vielen Dank an Euch alle, wir waren absolut überwältigt von der Resonanz unseres kleinen Tagebuches. Wir haben uns über jeden der 113 Kommentare zu unseren 43 Artikeln riesig gefreut und besonders stolz waren und sind wir auf in Spitzenzeiten über 1000 Zugriffe pro Woche!

Blogstatistik
Vielleicht fällt uns ja noch ein innovativer Verwendungszweck für tripticker.de ein, bis dahin ist erstmal Funkstille.
– Eure Tripticker
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Do, 12. März 2009 - 2:51 · 3 Kommentare
Wir geniessen unsere letzten Tage in Sydney ausgiebig, was unter anderem bedeutet, dass unsere Gepäcksituation aufgrund diverser Impulskäufe inzwischen wieder extrem angespannt ist (aber dafür haben wir jetzt die Staffeln 1-7 von Scrubs auf DVD !!!!!!!).
Die letzten Tage waren regnerisch und kühl, was wir unter anderem durch einen Besuch in der „Sydney Wildlife World“ und einen Abend vor der größten Kinoleinwand der Welt kompensiert haben. Tina hat seitdem eine seltsame Faszination für Wombats entwickelt und Babak ist immernoch nicht über die tausend Quadratmeter große Liebesszene im Raumschiff und das komplette Fehlen einer koherenten Handlung in „Watchmen“ hinweg.
Ausserdem haben wir uns am Bondi Beach unter die Strandschönheiten gemischt, allerdings hat sich Tina nicht ins Wasser getraut, da vor zwei Wochen erstmals seit über achtzig Jahren wieder ein Surfer in Bodi von einem Hai gebissen wurde.
Gestern hatten wir, warum auch immer, die Dachterasse unseres Hostels für uns alleine und haben die vermutlich kleinste Grillparty der Welt mit Chickenwings, Carlsberg und einer alten Killers CD veranstaltet. Good times, good times.
– Tina und Babak
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Wombat
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Hey, das kitzelt!
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K.O. ala
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Watsons Bay
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Produktpiraterie für Anfänger
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Wir sitzen warm (etwas zu warm) und gemütlich in unserem Hostel in Sydney.
Das hört sich zunächst mal nach keiner bedeutenden Neuigkeit an, aber seit gestern wütet der Zyklon „Hamish“ über Queensland. Lady Elliot Island und Teile von Fraser Island wurden evakuiert und die Flughäfen in Hervey Bay und Airlie Beach sind aktuell dicht.
Die Unwetterwarnungen kamen noch an unserem letzten Abend in Hervey Bay über den Fernseher geflimmert und wir waren sehr erleichtert, dass unser Flieger gestern trotz einer steifen Brise und dichten Wolken problemlos starten konnte.
Am Flughafen in Sydney standen dafür die Leute, die in die andere Richtung wollten und deren Flüge gecancelt wurden.
In Sydney bekommen wir aktuell nur die perifären Auswirkungen von Hamish zu spüren: jede Menge regen. Aber da Tina für morgen ohnehin einen Besuch im IMAX Kino geplant hat, ist eigentlich alles rosig.
– Eure Tripticker
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Sa, 7. März 2009 - 10:54 · 1 Kommentar
Eines der vielen Dinge, die auf einer so langen Reise ganz zwangsläufig passieren ist, dass man unglaublich anspruchsvoll wird. Über unsere ersten bunten Fische in Malaysia haben wir uns gefreut wie kleine Kinder, aber nach sechs Monaten waren wir an dem Punkt angelangt, wo man schon „mit der Nase voran in einen Leopardenhai schnorcheln“ und „vor dem Nachtisch noch schnell Babyschildkröten retten“ auffahren musste, um uns noch aus dem Liegestuhl zu bekommen. Glück für uns, dass sich genau das arrangieren liess.
Lady Elliot Iland ist so ziemlich der südlichste Punkt des Great Barrier Reef, und da die ganze Insel ein Riff ist, kann man sie erstens nicht mit dem Boot erreichen und sie ist zweitens vollständig umgeben von Korallen, bunten Fischen, gutmütigen Haien, Schildkröten, insgesamt 40 gigantischen Mantarochen, mindestens einer sehr verwirrten Muräne und tausenden von Seesternen, Seegurken, Molusken und kleinen Schnecken die tödliche Giftpfeile schiessen. Wir haben also ein schnuckeliges kleines Flugzeug bestiegen und uns drei Tage lang die Wellen von unten angeschaut und versucht, weder Schnecken noch Haifischen allzu nahe zu kommen. Abends gab es ein selbst für Inselresortverhältnisse überdurchschnittlich langweiliges Buffet, welches massiv durch die Anwesenheit frisch geschlüpfter Meeresschildkröten aufgewertet wurde, welche die Strandbar mit dem Mond verwechselt hatten und von uns, nach ausgiebigen Streicheleinheiten, in die Hände von schildkrötenkonservierungsbeauftragten jungen Menschen gegeben wurden.
Teil zwei unserer Reise hat uns auf Fraser Island geführt, wo wir zum einen Gelegenheit hatten, die größte Sandinsel der Welt zu bestaunen, samt streunender Dingos und dem vermutlich klarsten Wasser in dem wir je gebadet haben, und zum anderen feststellen mussten, dass Pauschaltourismus in Australien noch deprimierender ist als überall sonst, aber vielleicht ist das auch wieder ein Fall aus der Kategorie „zu hohe Erwartungen“.
Morgen fliegen wir auf jeden Fall gut gebräunt und mit prall gefüllten Speicherkarten zurück nach Sydney.
Fühlt Euch gedrück,
Eure Tripticker.
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Privatjet
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Island in the sun
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Fishies!!!
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Babyschildkröten
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Muttergefühle
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Der Weg in die Freiheit
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Sonnenaufgang über dem Riff
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Sonnenaufgang über dem Riff, Teil 2
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Glassbodenboot
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Mantarochen
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Schildkröten
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Mantarochen
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Nom nom nom
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Streicheleinheiten
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Lake McKenzie
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Lake McKenzie
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Steunender Dingo
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Unser Bus
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Schiffswrack am 75 Mile Beach
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Sonnenkinder
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Fr, 27. Februar 2009 - 12:48 · 3 Kommentare
Queensland hat zu New South Wales eine Stunde Zeitverschiebung, dementsprechend fühlen wir uns trotz der aktuellen Ortszeit von 20:40 ein klein wenig schläfrig. Andererseits könnte es auch daran liegen, dass wir uns heute morgen um fünf Uhr aus dem extrem komfortablen Doppelbett im Stamford Hotel gequält haben, um mit Jetstart Flug JQ802 nach Hervey Bay aufzubrechen. Es war seit unserem Aufbruch im Oktober der sage und schreibe 14. Flug (!!!), und um unser ökologisches Gewissen ein wenig zu beruhigen haben wir diesmal die CO2 neutrale Option gewählt.
Es ist heiss und feucht, über uns kreisen Flughunde und uns geht es gut. Wir spielen gerade mit dem Gedanken, die von Babak sorgsam ausgeklügelte und von uns beiden über fünf Monate strickt eingehaltene Budget-Planung in den Wind zu schiessen und uns mit Flug Nummer 15 auf Lady Elliot Island absetzen zu lassen um unsere letzten Tage unter der tropischen Sonne mit Mantarochen und Schildkröten zu verbringen. Fotos folgen…
– Die Tripticker
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Wenn man drei Monate lang durch ein beschauliches kleines Land reist, hat man irgendwann den Drill raus: Wo kann man Einkaufen, wie funktionieren die Busse, was kostet ein Ortsgespräch und welches Tier hat mich gerade gestochen???
Seit gestern haben wir also wieder bei Null angefangen und schon beim Einchecken am Flughafen bemerkt, dass man sofort auf sehr viel wackeligeren Füssen steht, wenn man vertrautes Terrain verlässt, als die adrette junge Dame von Emirates uns erstaunt fragte, warum zum Geier wir eigentlich kein Visum für Australien haben.
Wie jetzt, Visum??? Wir dachten eigentlich, so etwas brauchen nur vorbestrafte Kriminelle und Nicht-EU Bürger (Sorry, Sandra
. Aber im Zeitalter der digitalen Vernetzung kann man sich ein elektronisches Visum gottseidank auch noch kurz vor Abflug am Flughafen besorgen, und so sind wir gestern Nacht dann doch noch glücklich und zufrieden in Sydney angekommen.
A380 fliegen war witzig, und vor allem spektakulär ruhig und ruckelfrei, was vor beim Start zu ungläubigen Staunen geführt hat: „Sag mal Fliegen wir schon???“
Das Wetter in Sydney heute war, allen Unkenrufen zum Trotz, vom Allerfeinsten, so dass wir uns spontant in die Fähre nach Manly Beach gesetzt haben um am Strand die neuste Billabong Kollektion abzuchecken und im Ozeanarium Krokodile zu streicheln.
Ach ja, digitale Nomaden wie wir nun mal sind haben wir uns noch gestern Nacht in den erstbesten Laden eines verfeindeten Telefonanbieters begeben und haben jetzt eine funkelnagelneue australische Handynummer.
Koalafon: Null null sechs eins vier fünf eins null vier drei acht null null
Bis bald, Eure Tripticker
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Grosse Triebwerke
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Großes Schiff
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Tunnelblick
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Grinsekatze
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Warum so’n langes Gesicht?
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Streicheleinheiten
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Manly Beach
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Mo, 23. Februar 2009 - 2:08 · 1 Kommentar
In knapp drei Stunden holt uns das Super Shuttle bei Lars und Ruth ab und bringt uns zum Flughafen in Auckland. Um 18:45 geht dann Flug EK413 von Auckland nach Dubai mit halt in Sydney. Wenn wir es schaffen, das größte Passagierflugzeug der Welt auch planmäßig wieder zu verlassen, sollten wir gegen Mitternacht in Eva’s Backpacker in Sydney ankommen. Erwartungsgemäß haben wir massives Übergepäck und haben gestern schon ein 12 Kilo Paket für den Heimtransport per Post geschnürt.
Wir sind schon seit dem Abschied aus Raglan beide etwas wehmütig, Neuseeland nach über drei Monaten wieder verlassen zu müssen. Hinter uns liegen mehr als 6000 Kilometer in drei sehr betagten Mietwagen (unser letztes Fahrzeug sah von innen aus wie ein schlechtes 60er Jahre Wohnzimmer), wir haben auf 39 qualitativ sehr unterschiedlichen Backpackermatrazen genächtigt, 3190 Fotos geschossen, sind auf fünf der großen Walks gelaufen, waren beim Rugby und beim Cricket, konnten das Rezept für Pavlova ergattern und haben eine Menge freundlicher Menschen kennengelernt. Mit Ausnahme des geplatzten Reifens und gelegentlicher Regentage ist (toitoitoi) uns absolut nichts dramatisches passiert und wir haben noch nicht mal den Budgetforecast überschritten.
Dafür steht jetzt zumindest Teil 1 unserer Australienplanung: Am 27.02. fliegen wir um 7 Uhr 25 Morgens mit Jetstar nach Hervey Bay und werden und einige Tage auf Fraser Island vergnügen. Für weitere Australientips sind war aber noch empfänglich…
– Babak & Tina
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Pokémon
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Viel zu viel
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Yummy!
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Hinter den Kulissen von Tripticker
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Wir sind wieder zurück in Raglan!! Das Hostel hat sich etwas verändert seit unserem letzten Besuch und ist im Moment zu drei Vierteln mit 18-Jährigen Schwedinnen bevölkert, was für ein dezentes Ponyhof Ambiente sorgt, aber wir geniessen es aus vollen Zügen, wieder das Meer vor der Tür zu haben, täglich aufs Surfbrett zu steigen, abends zu Grillen und uns generell den Annehmlichkeiten eines Backpacker-Strandurlaubes hinzugeben. Ausserdem haben wir uns in Hamilton ein extrem professionell wirkendes Golfset gekauft (!!!) und sind jetzt immernoch miserable Golfer, aber quasi schon Stammgäste im Raglan Golf Club.
Nach unserer Abreise aus Wellington haben wir uns den Whanganui River vorgeknüpft, Neusellands längster schiffbarer Fluss und Schauplatz des Kinofilms „River Queen“. Der Whanganui River war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die einzige Inlandroute über die Nordinsel und wer von Wellington nach Auckland wollte musste zwangsläufig drei Tage auf dem Fluss verbringen. Inzwischen gibt es Strassen über die Nordinsel und die großen Schauffelraddampfer fahren nur noch für Touristen, aber abenteuerlustige Gesellen können sich immernoch in Whakaroko ein Kanu schnappen und drei Tage lang durch den praktisch unbewohnten Whanganui National Park paddeln. Moderat abenteuerlustige Gesellen wie wir checken allerdings vorher den Wetterbericht und beschliessen, das Unterfangen angesichts akuter Unwetterwarnungen auf einen Tag zu verkürzen. Zum Glück waren die unglaublich freundlichen Besitzer von Whanganui River Adventures so hilfsbereit, für uns einen Spezialtrip zu organisieren und uns samt Kanu 30 Kilometer mit dem Jetboot in den Nationalpark zu chauffieren, so dass wir uns entspannt an einem Tag ein großes Stück des Flusses vornehmen konnten ohne das Risiko einzugehen, Nachts mit unserem Zelt vom Regen in den Canyon gespühlt zu werden.
Jetzt sitzen wir wieder an unserem alten Tisch in Vinnies Café in Raglan und freuen uns dass der Milchkaffee noch wie früher schmeckt. In drei Stunden ist Flut und die Jungs im Backpacker wachsen schon die Bretter….
— Tina & Babak
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River Road
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Piggeldi
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Blick auf den Fluss
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Noch mehr Blick auf den Fluss
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Reise nach Jerusalem
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Maorisiedlung
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Lunch break
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Hartes Pflaster
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Noch mehr Fluss?
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Wasserfall!!!
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Fossile Überreste
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Mt. Tongariro National Park
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Harbour Bridge
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Aaaaahhhh!
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Hands up
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Unser Abschied aus Hopewell war hochgradig sentimental. Tina hat noch eine letzte Tasse Hot Chocolate bekommen (ich glaube, es war die insgesamt achtzehnte in vier Tagen) und wurde von Mike persönlich Huckepack ins Wasserflugzeug befördert (während ich mich mit den Rucksäcken abkämpfen durfte….;-) So traurig waren wir zuletzt bei der Abreise aus dem Tropical Bali Hotel in Sanur.
Viel Zeit zu trauern blieb gottseidank nicht, denn in Wellington war Sevens Weekend und wir hatten uns vorgenommen, so viel wie möglich davon mitzunehmen. Die 70 000 Tickets waren angeblich schon nach einer Stunde online vergriffen, aber in jeder Kneipe hing ein großer Fernseher und am Queens-Wharf war eine Großbildleinwand aufgestellt. Siebener Rugby ist für die meistens Zuschauer mehr eine Partyveranstaltung als eine Sportwettkampf, und selbst bei den Vorrundenspielen von Neuseeland wurde mehr getanzt und getrunken als das Spiel verfolgt, was wirklich schade war, denn ich habe schon sehr lange nicht mehr so hochklassiges Rugby gesehen. Speziell die Kenianer habe ich ins Herz geschlossen, weil ganz offensichtlich niemand im Team wusste, wie man einen Ball fängt und sie das kurzerhand dadurch ausgeglichen haben, dass sie kämpften wie angeschossene Löwen und gerannt sind wie Gazellen auf Ecstasy. Wir haben spontan beschlossen, einfach immer für die Gegner von Neuseeland zu jubeln um die Sache etwas aufzumischen und waren dementsprechend schwer euphorisch, als England im Finale gegen Neuseeland das Spiel noch in der Nachspielzeit mit 19 zu 17 gewann.
Aus unerfindlichen Gründen kommen übrigens alle Fans kostümiert ins Stadion, und so wimmelte es in der Wellingtoner Inenstadt von mehr oder weniger dezent bekleideten Menschen. Im Prinzip sah es aus wie in Köln an praktisch jedem normalen Samstag.
– Babak
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Doppelte Vorfahrt beachten
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Queens Wharf Big Screen
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Abkühlung
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The Giant Squid
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Candy Men
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Vorglühen
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Ausblick
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Aloah
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Die Zeit auf der Südinsel ist viel zu schnell vergangen.
Nach vier Wochen und knapp 3700 Kilometern sind wir wieder dort zurück, wo wir zu Neujahr aufgebrochen sind: Hopewell Lodge, Kenepuru Sound, Marlborough, Neuseeland.
Die Fähre nach Wellington ist schon gebucht: am Donnerstag geht es zurück auf die Nordinsel, pünktlich zum Start der International Rugby Sevens. Wellington wird ab dem 06. Februar aus allen Nähten platzen und wir sind wild entschlossen, uns zwischen die feiernden Rugby Fans zu mischen und immer fleissig für den zu Jubeln, der gerade gewinnt.
Um für die bevorstehenden Anstrengungen fit zu sein, verbringen wir die Tage in Hopewell mit ausgedehntem Müssiggang. Tina verschlingt seit neustem englische Bücher in einem erschreckenden Tempo und ich habe meine liebe zum Scrabble entdeckt und begonnen, mir ein Scrabble Spiel in Excel zu programmieren, was sich trotz beachtlicher Fortschritte vermutlich als Lebensaufgabe erweisen wird.
– Babak
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Trockengebiete
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Schräglage
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Blindfahrt
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Klar zum entern
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En Garde
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Yummy
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Jet Set
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Gespannte Erwartung
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Profis im Cockpit
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Queen Charlotte Sound von oben
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